Betriebliche Krankenversicherung (BKV)

Die BKV gehört zu den betrieblichen Versorgungssystemen, stellt jedoch eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers dar. Anstelle einer Lohnerhöhung kann dieser in die Gesundheit seiner Mitarbeiter investieren. Die BKV enthält verschiedene, zur Auswahl stehende, Zusatzversicherungen, die die gesetzlichen Leistungen ergänzen sollen. Eine BKV ist immer eine Gruppenversicherung, die für die gesamte Belegschaft oder eine bestimmte Gruppe abgeschlossen werden kann.

Durch den „Mengenrabatt“ sind die Beiträge meist deutlich günstiger als in einer individuell abgeschlossenen Versicherung. Die normalerweise obligatorische Gesundheitsprüfung entfällt oder wird durch eine stark vereinfachte Form derselben ersetzt, so dass auch Personen mit Beeinträchtigungen in den Genuss einer privaten Zusatzversicherung kommen können. Die betriebliche Krankenversicherung wird steuerlich gefördert bzw. lässt sich bis zu einem gewissen Grad von der Steuer absetzen.

Arbeitgeber können die betriebliche Krankenversicherung als eine Art Lohnerhöhung in Form eines Sachwerts sehen. Ein solches „Geschenk“ an die Mitarbeiter eignet sich etwa als Instrument zur Belohnung bzw. zur Mitarbeiterbindung. Zudem wird es in Zukunft immer wichtiger, einen positiven Eindruck auf die besten Fachkräfte zu machen und als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben – der demografische Wandel hinterlässt jetzt schon seine Spuren, indem in einigen Teilen Deutschlands selbst die Hilfsarbeiter schon knapp werden.

 

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